Pressemeldung zu Zahlungsströme des Bezirk Oberbayerns an die Stadt Rosenheim

13. Mai 2018

Gut verwendetes Geld – für Menschen in der Stadt Rosenheim

„Rosenheim liegt auf Platz sechs bei der Umlagekraft nach Einwohnern im Vergleich zu den anderen oberbayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten“, gibt Elisabeth Jordan, SPD Bezirksrätin bekannt. Die soeben veröffentlichten Zahlungsströme 2017 zeigen eindrücklich, wie sich der Rückfluss der Bezirksumlage nach Rosenheim bei den Bereichen Hilfe zur Pflege, Hilfen für Menschen mit Behinderungen und Förderung der Wohlfahrtspflege darstellt.

„Die Stadt Rosenheim hatte im Jahr 2017 anteilig für Soziales 15,3 Millionen Bezirksumlage zu zahlen. Es flossen allerdings 27,7 Millionen zu den Menschen in der Stadt zurück“, rechnet Jordan vor.

Bei der Hilfe zur Pflege sind für 370 Leistungsempfänger 4 Millionen Euro für jene Menschen, die darauf Anspruch haben, nach Rosenheim geflossen. Ab 2018 liegt neben der Hilfe zur stationären Pflege auch die Hilfe zur ambulanten Pflege in der Hand des Bezirks. „Diese Bündelung, und der geplante Aufbau von Pflegestützpunkten, werden sich als Gewinn für die Menschen erweisen“, so Jordan.

Die örtliche SPD-Bezirksrätin führt weiter aus, dass für Menschen mit Behinderung 20,5 Millionen Euro an 981 Menschen in der Stadt überwiesen worden seien. Diese Summe gliedert sich in alle Lebensbereiche, vom Vorschulkind bis zum Erwachsenen, im ambulanten und im stationären Bereich auf. Dies gewährleistet, dass Menschen mit Behinderung ihr Leben gut gestalten und an der Gesellschaft teilhaben können. „Der Bezirk von Oberbayern ist als überörtlicher Sozialhilfeträger dafür zuständig und sorgt oberbayernweit sowie unabhängig vom Alter für gleichwertige Voraussetzungen“, erläutert Jordan.

Mit vierzehn geförderten Einrichtungen, die ergänzend ambulant tätig sind, profitiert auch die Wohlfahrtspflege in der Stadt Rosenheim. Das lässt sich der Bezirk Oberbayern 3,2 Millionen Euro kosten.

„Insgesamt lässt sich sagen, dass die Ausgaben für das Kerngeschäft des Bezirks, als überörtlicher Sozialhilfeträger, stetig steigen“, betont Jordan. „Zum Wohle der Menschen in unserer Zuständigkeit ist das gut verwendetes Geld“, macht Jordan abschließend deutlich.

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